Was bleibt nach dem Hype?
“Cloud Computing” ist seit einiger Zeit der Hype-Begriff in den IT-Abteilungen der Firmen. Aber auch der gemeine User kommt zunehmend mit dem Konzept der verteilten Systeme in Berührung: Das Online-Backup oder Googles Textverarbeitung sind typische Dienste, die unter den Begriff “Cloud” fallen.
Wie immer im Chaosradio möchten wir die Risiken und Nebenwirkungen von Clous Computing beleuchten und anderseits aus der Praxis hören, wie sich die neuen Dienste für junge Unternehmen eignen, die sich keinen eigenen Server-Fuhrpark in den Keller stellen möchten.
Weitere Infos, Playlist: Chaosradio-Wiki
Wo ist die chronologische Linkliste (=: best Klappentext ever)?
Ich downloade gerade die Aufzeichnung und freue mich wahnsinnig über das Thema. Ich muss kommendes Semester eine Facharbeiter über Cloud Computing schreiben und dieser PodCast kann mir sicherlich einige Impulse geben.
Auf das Jahr 2010, möge es uns viel Freude bringen!
Was nicht ganz klar wurde.. Was ist der Unterschied zwischen einer Cloud und dem klassischen Cluster (abgesehen davon, dass man es vermietet) ?
Gibt es keine Ansätze, Rechenleistung wirklich so zu virtualisieren, dass man nur einen virtuellen rechner mit der gewaltigen aggregierten Leistung hat, anstatt einfach 5000 v-server mit demselben image?
Als Backupdienst in der Cloud (die Daten werden von Amazon gespeichert), ist tarsnap (http://www.tarsnap.com/) sehr zu empfehlen.
Der Anbieter aus der Schweiz, dessen Namen euch nicht eingefallen ist, heisst Wuala. http://www.wuala.com
hm, ich hätte mir so gewünscht, dass das als CRE rauskommt ;)
Sebastian: Da gefällt mir http://www.nongnu.org/duplicity/ aber besser, das kann auch AWS als Backend, braucht aber keinen Zwischenhändler.
Pingback: Chaosradio153: Cloud Computing « Don’t panic – Die Computerkneipe
@Hugo:
Amazon S3 ist nicht wirklich so sicher. tarsnap setzt darauf noch ein Journal: http://www.daemonology.net/blog/2008-12-14-how-tarsnap-uses-aws.html
Außerdem ist duplicity teilweise elendig langsam (vor allem Fullbackups), tarsnap arbeitet da effektiver.
Duplicity kann auch leider auch nur SFTP und nicht SCP über ssh, was bei dropbear ein Problem ist.
Ich stimme Dir aber zu, dass duplicity sonst die beste Backup-Software ist.
@Hugo:
Auch zu empfehlen, wenn auch nicht so leicht zu benutzen, ist rdup: http://www.miek.nl/projects/rdup11/index.html
Hallo,
eine sehr interresante Sendung! Vielen Dank fuer diesen Beitrag im Namen aller Hoerer!
Interessant waere es aber noch gewesen, was tsg in seinem Kommentar Ansprach.
Ansonsten, wie heisst die Gruppe und der Song am Ende des Beitrags.
Gruss Daniel
Erst mal auch grosses Lob an alle Beteiligten!!!
Zaehlen eigentlich VServer von Hostern auch schon zu Cl.Co.?
Und wie sieht es eigentlich mit den NX-Clients von Fa. NoMachine aus?
Macht weiter so!!!
Ich wollte mich hier für diese tolle Sendung bedanken. Sie hat mir den Weg zur Arbeit in London beim heutigen Tube-Streik versüßt.
Bei der Gelegenheit kann ich noch kurz zum Thema SETI@Home und (Volunteer) Distributed Computing sagen, dass es das immer noch gibt ;-) Läuft in den meisten Fällen über die BOINC (Berkeley Open Infrastructure For Network Computing) Middleware. Erste Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum ist http://www.rechenkraft.net/
Pingback: Es ging nichts mehr | Torbjörn Klatt