CRE166 Segeln

Aus der Abteilung “and now for something completely different”: wir tauchen ein in die Welt des Segelns. Genauer: der Frage, was man eigentlich braucht, um auf einem Boot autark die Welt zu bereisen. Eine Sendung nicht ohne Geekfaktor: CRE166 Segeln.

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36 Antworten auf CRE166 Segeln

  1. zuhoerer sagt:

    Cool, nur weiter so mit den Updates. :)

  2. Tharben sagt:

    Ich mag CREs, die einen auf eine Reise ins Nichtalltägliche mitnehmen, wie beispielsweise auch CRE 129 – Raumfahrt. Schön.

  3. Frank sagt:

    Ich würd ja jetzt echt gern 1-2 Bilder von dem Segelboot sehen Danke für die interessante Ausgabe!

  4. alex sagt:

    interessanter podcast, was ich mich aber gefragt hab ist, wie finanziert man sich so ein leben?

  5. Daniel sagt:

    Schöne Sendung, da möchte man gleich segeln gehen.

    Mir hätte noch ein Verweis auf
    http://opencpn.org/ / http://opencpn.de/
    gefallen.

  6. Peter sagt:

    Super Folge! Tolle Mischung aus Abenteuer und Technik :-)

  7. tom sagt:

    Super Podcast, ich krieg auch Lust los zu schippern. Eine doofe Frage, wie finanziert man denn 5 Jahre durch die Gegend zu tingeln? Hast du vor der 2001 Blase dein Unternehmen für x Millionen verkauft ;)

  8. JAVH sagt:

    Informativ und unterhaltsam. Vielen Dank dafür!

  9. Kormak sagt:

    40 Fuß und Centercockpit UND 4 Nann bequem…

    Das kommt mir irgendwie SEHR bekannt vor.

    Blöde Frage also am Rande: Was war der vorherige Name des Bootes?

    Sicher nicht das einzige Boot mit der Beschreibung, aber wenns die “Geriatris” war…

    ^^

    Kormak

  10. epsilonhalbe sagt:

    Bin wieder mal begeistert –

    Tim du schaffst es immer wieder Form und Inhalt so abzustimmen, dass das ganze so unwahrscheinlich angenehm anzuhören ist. Jedesmal wenn ich mir denke die letzten Sendungen waren zu wenig greifbar oder techniklastig – dann überraschst du mit Themen wie diesem und bringst mich dazu über Dinge zu freuen, die ich bis 2 sekunden vor der Veröffentlichung mit “Nein – nie im Leben …” beschrieben hätte.

    super Sendungen – ε/2

  11. Hans sagt:

    Hallo Tim,

    eine schöne und interessante Sendung, allerdings zu kurz und einige wesentliche Punkte auslassend:

    – Finanzierung.

    – Motivation. Wer ist der Mensch dahinter? Wieso ein Leben als Nomade? Reine Segler-Passion, oder? Weltsicht? Erkenntnisse?

    – Soziale Implikationen. Leben a) auf engem Raum und b) als Weltreisender zur See.

    – Wo beginnen, wenn man selbst den Lebensmittelpunkt auf die Weltmeere verlegen möchte?

    Noch eine Empfehlung(!) für Interessierte:

    http://www.blueanarchy.org/holdfast/

    Wer kennt weiteres interessantes Material (Filme, Dokus, …)?

  12. Frank sagt:

    He danke für die Fotos. Eine Frage, was ist dieser Runde Klotz neben dem Windrad? http://www.flickr.com/photos/17646479@N00/5067245361/in/photostream/

    Was hälst du eigentlich vom Katamaran? Bei nem Schnupperwochenende hat mir das Katamaran segeln wesentlich besser gefallen als mit der Jolle.

    P.S.: Hab noch vor ner Woche überlegt, ob ich mich fürs kommende Semester beim Hochschulsport für den Segelnschein anmelde – jetzt mache ich es glaube ich wirklich.

  13. Jens-Uwe sagt:

    Der rund Klotz ist ein EPIRB, eine Satelliten-Notfunkbake. Damit kann man weltweit im Notfall seine Position via Satellit an Rettungskräfte mitteilen.

  14. Jens-Uwe sagt:

    Katamaran vs. Einrumpfboot: Katamarane segeln meist schneller, aufrechter (die Kaffeetasse bleibt stehen) und haben mehr Platz zum leben. Klingt eigentlich gut, aber Einrümpfer haben weit gutmütigere Segeleigenschaften, wenn man mal versehentlich zu viel Segel draußen hat schießt der Einrümpfer in den Wind und richtet sich wieder auf. Ein Kat kann dann schon mal mit Mastbruch oder Überschlag reagieren.

  15. Guido sagt:

    Tolle Sendung, vielen Dank dafür!

    Noch eine Frage an Jens-Uwe:
    Wie viel Segelerfahrung braucht man bis man wirklich allein oder zu zweit die Welt besegeln kann?

  16. Jens-Uwe sagt:

    Erfahrung kann man ja eigentlich nie genug haben. :-)
    Aber im Ernst: Erfahrung kommt nur durch selber machen, d. h. das Beste ist einfach losfahren. Man kommt ja nicht sofort an eine Ozean-Überquerung, somit kann man beim Segeln entlang der europäischen Küsten sehr viel Erfahrung sammeln.

    Wichtig ist sammeln von Erfahrung bezüglich der Wartung des Bootes, man muß sich da mit der Technik auskennen. Wenn man irgendwo einen Ausfall des Motors hat, dann kann man ja nicht irgendwo rechts ran fahren und den ADAC rufen.

  17. Jens-Uwe sagt:

    Und nun nochmal zu Hans’ Fragen:

    Die Finanzierung und die Motivation Segeln zu gehen sind eng miteinander verknüpft. Ich habe sehr viel gearbeitet und Segeln war immer die beste Möglichkeit im Urlaub am schnellsten von der Arbeit völlig los zu kommen. Als ich dann die Erkenntnis gewonnen hatte, das ich vom Bürostuhl wahrscheinlich direkt in den Sarg fallen würde (wenn ich denn so weiter gemacht hätte), bin ich darauf gekommen das ich mal ein paar Jahre was ganz anderes tun sollte.

    Ich habe meinen Anteil an einer gut gehenden Firma verkauft und lebe jetzt vom Ersparten. Dabei ist das Segeln Mittel zum Zweck: es ermöglicht langsames, bedächtiges Reisen ohne einen Jetlag zu bekommen. Man hat ja sozusagen seinen Wohnwagen immer dabei und wenn es einem an einem Ort gefällt dann kann man dort eine Weile leben und Leute kennen lernen.

    Das Leben auf engem Raum macht mir und meiner Frau nichts aus, wir genießen das sogar.

  18. Flo sagt:

    Tolle Sendung. Manchmal, wenn es gar zu sehr mit Winkeln und Luv und Lee durcheinander geht, wünschte man sich aber ein etwas visuelleres Medium…

  19. Bytejunkie sagt:

    Großes Lob für das tolle Thema. Fand ich wirklich interessant. Hab mir den Podcast sogar zweimal angehört ;-)

    Wie nähert man sich dem Sport eigentlich am besten? Mal irgendwo einen Törn (so heisst das glaube ich) buchen und sehen, ob das was für einen ist? Oder gibt es ein gutes Buch oder ein Portal, das dem Segel-Noob ans Herz gelegt werden kann? Das würde mich noch interessieren.

  20. Sven Rowange sagt:

    Ein super Podcast!

    Mich würde jedoch mal interessieren was denn so ein Boot
    überhaupt kostet. Eine Pi mal Daumenangabe würde mir da
    schon reichen… Sonst weiß man ja gar nicht was auf einen
    zukommt wenn man so etwas vorhaben sollte…

  21. Segler sagt:

    Ich bin seit Jahren Sport- und Regatta-Segler. Ein paar Sachen sind schon arg aus der Perspektive des Weltumsegelns.

    Nicht jedes Boot hat eine Gerätschaft, um jemanden am Mast hochzuziehen.
    Nicht jedes Boot hat einen Kiel, manche haben mobile Schwerter.

    Den Effekt des Vortriebs vom Wind mit einem Doppeldecker zu erklären ist ungünstig. So wie auch Flugzeuge nur mit einer Tragfläche fliegen, segeln auch Boote nur mit einem Segel. Der Vortrieb kommt dabei nicht von der Strömung durch zwei Segel, sondern durch die verschiedenen Luftgeschwindigkeiten auf beiden Seiten eines Segels.

    Trotzdem sehr interessant :)

  22. Tyler Durden sagt:

    Als ich den Titel las dachte ich erst “Hmmm,klingt mäßig interessant, kann ich bestimmt überspringen…”. Allerdings holt Tim Pritlove aus einem Thema was ich für mich als weniger interessant erachte zu annähernd 100% die besten und interessantesten Informationen heraus – und ich bin überrascht wie interessant und spannend, bzw witzig das Thema sein kann.

    So auch hier. Danke Tim, ohne dich würde mir inzwischen etwas fehlen.

    Wer nimmt mich mit zum segeln? ;-)

    TD

  23. nickik sagt:

    Kann mich nur anschliessen. Richtig gechilltes Thema. Gab richtig das gefühl wie wenn man selbst 2h auf dem Meer rumgeschippert wäre. :)

    Arwen <– Toller Name. Ich würde mein Boot wohl Vingilot. Ist eines der wenigen (oder sogar das einzige) mit namen erwähnte Schiff in Tolkiens Welt.

  24. cato sagt:

    Nette Sendung, aber als Einführung ins Segeln allgemein definitiv zu Dickschiff/Weltumseglerlastig. Nach dem Hören sind bei mir aber noch folgende Fragen offen geblieben: Hast du ein Radar (hat sich anhand der Bilder erübrigt), wie sieht es mit AIS aus und hast du das alles am Kartenplotter zusammenvernetzt? Kann man das strommäßig alles über längere Zeit ruhigen Gewissens laufen lassen? Welche Scheine hast du bzw welche sollte man haben, um mit so einem Boot durch die Welt zu segeln?

    cato

  25. ManFisher sagt:

    Heyas.

    Geile Sendung. So macht das Spaß.
    Allerdings wurde der Aspekt der Finanzierung eines solchen Lebens ausgelassen.
    Bitte noch nachliefern. Könnte ja ein eigener CRE werden.

    grüße vom lifebeat podcast

  26. hemathor sagt:

    sehr interessante sendung, hat spass gemacht. also das zuhoeren…

    allerdings haben auch mir einige dinge gefehlt, die teilweise oben schon angesprochen wurden. die finanzierung ist mir aber voellig wurscht. wenner das geld hat, soller gerne machen. man kann geld auch sinnloser ausgeben…

  27. FunkFish sagt:

    tolle und vor allem interessante sendung.

  28. Jens-Uwe sagt:

    Es ist alles an Bord mit einander vernetzt, allerdings in der Generation Marineelektronik Generation 2004. Der Kartenplotter beherrscht noch kein AIS (aber Radar Overlay auf der Karte), daher habe ich das noch nicht. Es ist noch ein aktiver Radar-Responder installiert, der funktioniert auch prima. Durch Blitzschlag in Kuba ist noch einiges an der Bordelektronik beschädigt, wenn die Versicherung soweit alles übernimmt wäre ein neuerer Kartenplotter drin der dann auch AIX verarbeiten könnte.

    Die ganze Navigation plus zwei Kühlschränke werden unterwegs fast komplett von dem Windgenerator gespeist, nur halt vor dem Wind klappt das nicht so gut und die Batterien müssen öfters vom Generator geladen werden.

  29. Jens-Uwe sagt:

    Ach ja Scheine: SBS,SKS und SSS. SHS würde ich auch gerne machen, bisher nicht lange genug in Deutschland gewesen.

  30. snopper sagt:

    Danke für den Einblick! Ein paar mehr Geschichten wären natürlich schön gewesen. ;) – Was mich auch interessiert hätte, wie er sich das finanzieren kann. Ist zwar privat, aber eine Andeutung hätte mir gefallen. Sonst super Einblick, danke!

  31. Pingback: Koloradokäfer

  32. Kai2 sagt:

    Tolle Sache, das Thema.

    Zu GPS and IPhone im GSM-Offline-Modus: Also bei meinem Urlat-Windows-Mobile Smartphone mit GPS ist beim Ausschalten von GSM auch GPS tot. Allerdings kann ich auch alternative Bluetooth einschalten und dann GPS mit GSM=aus aber dafür mit Bluetooth=on betreiben. Get beim iPhone bestimmt auch, wenn es am Chip liegt.

    Weiter so!

  33. Benjamin sagt:

    eine der besten Sendungen IMHO.
    Hab die Tage eine schoene Doke zum Thema gefunden:

    Hold Fast [VIMEO] http://vimeo.com/15351476

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