CRE170 Arcade Games

Ende der siebziger Jahre gab es eine ganz besondere Zeit: die goldene Ära der Arcadeautomaten, die die Vielfalt und Popularität der Computerspiele bis heute prägt. Chaosradio Express widmet sich ausführlich der Geschichte und den Details dieses Genre: CRE170 Arcade Games.

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25 Antworten auf CRE170 Arcade Games

  1. justin sagt:

    jaja früher war alles besser…….die jugend von heute…..wir hatten damals ja nix anderes.. ich weis schon was die themen in den altenheimen von morgen sein werden

  2. Horst sagt:

    Tipp für Smartphone-besitzende Space Invaders Fans: Radiant

  3. Niels K. sagt:

    Klasse Sendung

    @Justin: aus eigener Erfahrung stehen in den Arcades (in Japan (2004)) heute hauptsächlich Musikspiele à la DDR, Rock Band etc, Prügelspiele, Autorennspiele und mit Knarre in der Hand auf Dinge schießen (House of Dead, Time Crisis etc.)
    Von daher gab es damals schon eine größere Auswahl. Das Konzept spielte imho eine größere Rolle. Heute ist eher Variation angesagt als neues (wobei DDR schon was sehr neues war imho)

    @Mario Berluti: Bei Prügelspielen Mortal Kombat und Killer Instinct als einzige Beispiele zu nennen ist seltsam. Street Fighter 2 hat damals die Welle afaik zum Rollen gebracht und MK hat dann alles auf ein brutalstmögliches Level gehoben. Killer Instinct kam erst später und stach durch sein Combo-System heraus ist aber mit zwei Teilen wohl eher einer der unerfolgreichen Konzepte (vor allem weil es glaub ich das einzige Prügelspiel ist bei dem Button-Smasher/Anfänger einfach nur verzweifeln, da ohne Training nichts zu machen ist). Die ganzen anderen Sachen will ich gar nicht nennen.
    Bin erst bei 1h41 Min aber in der Linkliste steht’s nicht: es fehlen auch die 3D-Prügler (vorne ran Virtua Fighter als Gründer des Genre und dann später Tekken und Soul Blade/Edge, das später Soulcalibur wurde), die das Konzept des Prügelspiels doch recht stark verändert haben

  4. barattolo sagt:

    @Niels K.

    ja was soll ich sagen … es fehlen noch hunderte Spiele, die ich hätte erwähnen können. Beim Gespräch ging es ja nicht um Vollständigkeit, das ist ja in 2 Stunden nicht möglich, sondern um ein lockeres Plaudern über Arcade Games ;) Die 90er selbst wurde ja nur ca. 30 Sekunden erwähnt und über die Spiele nach 2000 haben wir uns noch nicht einmal unterhalten. Der Schwerpunkt lag sicher auf das Goldene Zeitalter und das war nunmal in den 80er

  5. Rick sagt:

    Im Podcast wird unterstellt, dass die Videogames in den 80ern die Flipper ersetzt haben. Das ist ja ne ziemliche Frechheit :)

    Die 80er und vor allem die 90er waren auch die Blütezeit der elektronischen Flipper. Grade als die Arcade-Videospiele ab Mitte der 80er langsam durch die Heimkonsolen außer Mode kamen, wurden Meilensteine wie Black Knight, High Speed, Funhouse, Addams Family oder Terminator 2 entwickelt, die Pinball neu definierten.

    Da ich schon seit einiger Zeit Flipper sammle und restauriere weiß ich, dass die Arcade- und die Flipperszene meist nicht viel miteinander zu tun haben, aber eine Spielhalle in den 80ern ohne Flipper gab es wohl nicht.

    Gut daran ist allerdings, dass Tim jetzt noch mal einen Podcast über Pinball machen kann :)

  6. Casandro sagt:

    Was mich stört ist die Vermischung von “Computerspiel” und “Videospiel”. Tennis for Two war kein Videospiel. Da gab es kein Videosignal und selbst wenn es das gäbe, so hätte es auf den Spielverlauf keinen Einfluss.

    Pong auf der anderen Seite ist ein typisches Videospiel, bei dem der Spielablauf durch das Videosignal bestimmt wird. Deshalb gibt es da auch Regeln wie “Wenn der Ball und der Schläger gleichzeitig sind, wird die X-Richtung des Balles invertiert”, die ohne Videosignal keinen Sinn haben.

  7. FunkFish sagt:

    Tolle Sendung. Schreit nach einem zweiten Teit zur Thematisierung der letzten 20 Jahre ;-) Aracade Gaming

  8. Barattolo sagt:

    @Rick da hast du mich wohl falsch verstanden. Natürlich haben die Videospiele nicht die Flipper verdrängt. Stern baut ja heute noch welche. Es war eben ein Arcade Podcast und das Thema Flipper ist so umfangreich, dass man mal dafür einen eigenen machen sollte.

  9. Barattolo sagt:

    @casandro ich selbst habe ja in der Sendung erwähnt, dass ich ganz persönlich und ganz subjektiv Spacewar! als den ersten Vorgänger eines Arcade Spiels sehe und nich T42. Aber hätte ich das nicht erwähnt, dann hätte jemand anderes gemeckert. Dieses Thema füllt ganze Diskussionsforen bei Wikipedia ;)

  10. c3p sagt:

    Kurz zu neuen Konzepte: Einerseits hast du natürlich recht das die Konzepte alle damals entwickelt wurden, andererseits wäre ein Spiel wie Braid auch damals schon mit einfacherer Grafik möglich gewesen und es ist niemand auf die Idee gekommen. Jetzt zu sagen das es nur ein Jump-and-run clon mit zeitmanipulation ist greift imo zu kurz.
    Es werden heute auch noch neue Konzepte entwickelt und nur weil sie den Mauszeiger von früher haben ist es nicht alles schonmal da gewesen, Arcadeautomaten orientieren sich ja zum Teil auch an älteren Sachen. Wir stehen alle auf den Schultern von Riesen. ;)
    Sehr guter Podcast ansonsten!

  11. Hank sagt:

    Erstmal, tolle Sendung. Für mich ein sehr interessanter Einblick in einen Bereich, mit dem ich persönlich nie viel zutun hatte.

    Etwas Kritik habe ich aber auch noch.

    @Barattolo Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, dass du auf der einen Seite die Inovationsarmut heutiger Computerspiele beklagst und dann den Bereich der Webgames und zwar speziell der Flashgames komplett unter den Tisch fallen lässt. Ich meine, klar kann man nicht jedes Spiel und jede Entwicklung erwähnen. Aber es sollte doch auch Niemandem entgangen sein, dass in den letzten mindestens 10 Jahren die Innovation was Spielmechanik, Spielideen und vor allem die von dir vermisste Kurzweiligkeit betrifft ganz klar in diesem Bereich zu finden war.

    Es tauchen doch regelmäßig verblüffend einfache, geniale und absolut neue Spiele im Netz auf (die nun mal immer noch größtenteils in Flash realisiert werden, auch wenn Tim das vielleicht nicht gerne hört). Ich meine vergleichbares wie z.B. Manufactoria (http://pleasingfungus.com/) oder Auditorium (http://www.playauditorium.com/) gab es in der von dir beschrieben Goldenen Ära garantiert nicht.

    Es ist auch nicht so, dass ich da jetzt zwei absolute Ausnahmen heraus gesucht habe. Natürlich ist der Bereich sehr unübersichtlich und wie überall gibt es auch hier viel Müll. Aber wenn ich ein bisschen auf Linksuche gehe, könnte ich dir mindestens ein Dutzend weiterer Beispiele nennen.

    Es tut mir leid, dass ich da wieder den alten Vorwurf raus kramen muss. Aber das sieht mal wieder sehr danach aus, als wenn sich da Jemand in seiner Apple-Welt eingerichtet hat und abseits davon nicht viel mitbekommen hat. Das iPhone als die Rettung der Arcade-Games darzustellen, obwohl es nichts anderes macht, als die Flashgames der letzten mindestens 10 Jahre jetzt mal aufs Telefon zu bringen, nenne ich mal kühn.

    Ich hoffe das war jetzt nicht zu polemisch. Aber anders kann ich mir das nicht erklären, dass jemandem, der sich mit dem Thema theoretisch auseinander setzt, die beschriebene Entwicklung verborgen bleibt.

  12. barattolo sagt:

    @hank @c3p Jungs, danke für die netten Worte. Alles was ich sage ist natürlich rein subjektiv und klar ist es so, dass auch heute noch Innovation stattfindet, habe ja explizit die Independent Szene erwähnt. Ich selbst bin kein verbissener Retro-Zocker, auch wenn das vielleicht so im Podcast rübergekommen ist, ich spiele fast alles, was mir so unter die Finger kommt und bin “Gamer aus Herzen” ;) Das ich keine Flash-Spiele erwähnt habe liegt einfach daran, dass es ein Arcade Podcast war und kein Podcast über Videospiele im allgemeinen. Wenn ich mich richtig erinnere gab es schon mal einen Podcast von Tim über Videospiele. Da lohnt es sicherlich auch mal reinzuhören ;)

  13. Casandro sagt:

    Solche Vektorgraphikterminals gab es übrigens schon sehr lange im Computerbereich. Ganz einfach weil das mit sehr wenig Aufwand sehr hoch aufgelöste Graphiken ermöglicht. Zum Teil gab es die Dinger sogar mit 2 Farben, oder mit der Möglichkeit eine Speicherröhre einzusetzen um dann manche Bereich neu zu zeichnen während ein statisches Bild im Hintergrund blieb.
    Hier ein einfaches solches Terminal, das Bild wird von der Bildröhre selbst gespeichert. Solch ein Bild hält von selbst einige Minuten, bis es dann langsam zerfließt.
    http://www.youtube.com/watch?v=tpD1QXvtlcg

    @barattolo Die Kritik die hier viele (und auch ich) anbringen sind nicht als Angriff gedacht, sondern einfach so Gedanken die man hatte. Also bitte nicht zu persönlich nehmen. :)

  14. Salazar sagt:

    Tolle Sendung! Wer mehr über das Thema wissen will, sollte sich unbedingt die vierteilige Doku “Games Odyssey” angucken. Die lief 2002 auf 3sat und ist auch auf Youtube zu finden.

    Das ein oder andere Detail wird dort aber nach meiner Erinnerung etwas anders berichtet … wird also Zeit, dass es zu diesem Thema mal richtige Geschichtsbücher gibt. Ach halt, die haben wir ja seit Wikipedia abgeschafft ;-)

  15. hemathor sagt:

    interessante und kurzweilige sendung, nicht zuletzt, weil sie auch einem absoluten nicht-gamer wie mir auf die nostalgie-schiene verhalf…

    na gut, pong und fuck-man, das habe ich beides auch gespielt… und super mario brothers… und frogger! wie ein irrer… aber ich war jung, und hatte das geld…

  16. barattolo sagt:

    @Salazar Hey Danke für den Tipp mit Games Odyssey, kannte ich noch nicht … vor allem gefallen mir die Einblicke in die Game On in London ;)

  17. Sitzsack sagt:

    Ach ja, die 70er :-). Kürzlich war ich in den USA und musste in einer Bowling Alley aber feststellen, dass die Games dort noch gar nicht ausgestorben sind, wie hier. Vorallem Mortal Combat steht da noch überall rum, wobei das sogar kleine Kinder dort spielen :-/

  18. Soustmachine sagt:

    sehr schöne Sendung! Wie so viele ;)

  19. c3p sagt:

    Dafür werden sie von Brustvergrößerung im 18:00 Abendprogramm verschont, ja die gute alte Sex vs. Gewalt diskussion :D

  20. herrgruen sagt:

    Vielen Dank für einen weiteren informativen und sehr unterhaltsamen Podcast. Ich wurde an viele Spiele erinnert, die ich hauptsächlich von der Atari 2600 Konsole, bzw. dem C64 her kenne! Wunderbar! :D

  21. sance sagt:

    Lieber Tim,
    ich habs noch nicht gehoert.. mach ich auf dem Nachhauseweg.
    Meinen ganz ganz grossen Dank, an dieser Stelle, fuer deinen Podcast. Dafuer lohnt es sich aufzustehn.
    DANKE!
    sance

  22. Weirdo Wisp sagt:

    Im Feed wurde mir CRE 171 Eisenbahnen angezeigt. Aber bei den URLs bekomme ich nur 404er?!

  23. Ralf sagt:

    Hallo Tim,

    heute hab ich bei einem Freund Video einer SUPER PONG Variante gesehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=D2FX9rviEhw

    Weiter so mit CRE&Co.

    Gruss
    Ralf

  24. suppe sagt:

    Hallo,

    sehr schöner podcast, den ich nur um 2 kleine sachen erweitern möchte:

    – das buch “arcade mania!” von brian ashcroft (kotaku.com):
    http://www.amazon.com/Arcade-Mania-Turbo-charged-Japans-Centers/dp/4770030789/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1292937175&sr=8-1
    das sich mit den japanische arcades beschäftigt, die dort wohl noch die größte verbreitung haben

    – die frogger-szene in seinfeld:
    http://www.youtube.com/watch?v=a-FbktgqCqY

  25. flow sagt:

    Es war eine prima Sendung.

    Dem freundlich interessierten Hörer hätte man einige Anekdoten präsentieren können, die sich vermutlich auch mit den Interessen des CCC decken, wie: Die Raubkopiererthematik/ Kryptographie: Warum wurde kopiert, wann (sehr früh), wie, etc. Man war als Kopierer zu erstaunlichen technischen Leistungen fähig, wie ein kopiertes Spiel auf einer anderen Hardware laufen zu lassen. Es gab einen Wettlauf der Hersteller und Kopierer der mit einem Spritzer Epox(?) auf die relevanten Teile der Platine begann (um diese nicht kopierbar zu machen und der in den berüchtigten suicide boards endete. Diese besaßen eine Sicherheitsmaßnahme die sie bei unvorsichtiger Begutachtung durch dritte in ein Stück teuren Schrott verwandelte.

    Ein Kuriosum stellt ein Fall dar, bei dem auf der Basis eines fertigen Spiels ein Titel von Grund auf neu programmiert wurde (“Fit for Fighting”). Auch auf Modifikationen wie die “Raibow Editions” hätte man eingehen können.

    So weit ich weiß werden mit MAME auch bestimmte Ziele verfolgt, wie die Erhaltung der Software für die Nachwelt, was es von den übrigen Emulatoren unterscheidet, welche eher darauf abzielen ein Spielen kostenloser Titel zu ermöglichen. Aus diesem Grunde werden auch programmiertechnische “Abkürzungen” vermieden und auf die Verwendung von 3D Beschleunigern wird vollständig verzichtet.

    Auch die Schwierigkeiten der Emulation von teilweise analoger Hardware hätte man noch nennen können. Nicht unbedingt die neuesten Spiele sind schwierig zu emulieren, auch die älteren können teilweise noch nicht emuliert werden.

    Es gibt noch eine Hand voll anderer Dinge die man hätte nennen können, aber es war wie gesagt eine interessante Sendung.

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