CR218: Internet of Things

On the Internet, nobody knows you’re a Fridge

Wenn es nach dem Willen von Hardware-Herstellern geht, ist das Internet of Things, also die Anbindung von Alltagsgegenständen an das Internet, nicht mehr aufzuhalten. Schon heute sind einzelne Geräte überall miteinander vernetzt. Doch es gibt berechtigte Zweifel an Produkten, deren Herstellern ihre eigene Suppe kochen und die für die Updates ein Fremdwort sind. Und wenn es dann noch Daten abzugreifen gibt, die bei der Benutzung anfallen, sind endgültig Zweifel angesagt. Und ist es wirklich sinnvoll, dass jedes Produkt mit einem Internet-Anschluss auszustatten?

Im Chaosradio 218 im Bluemoon auf Fritz klärt Marcus Richter und Gäste vom CCC heute ab 22 Uhr die Hintergründe und beleuchten die Schattenseiten dieser schönen neue Welt. Dabei geht es um die Risiken und Nebenwirkungen des IoT, aber auch positive Beispiele, die wirklichen Nutzen bringen können.

Hinweis: Das VOC bemüht sich um einen Video-Livestream.

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6 Antworten auf CR218: Internet of Things

  1. bei ca. 1:48 – ca. “Google hat StreetView in Deutschland nicht aktualisiert, dann hat aber auch kein anderer jemals wieder sowas gebaut”

    stimmt halt auch nicht ganz. Es gibt relativ einfache Ansätze wie openstreetview als auch aufwendigere (duden sagt das schreibt man so) wie Mapillary (das z.B. hier in Dresden ziemlich umfangreiche Daten enthält). Es gibt eine ganze OSM-Übersichtsseite die da nur Projekte auflistet.

  2. panzi sagt:

    Wegen Herz-Lungenmaschine der Oma: Sowas muss ja sowieso an einer USV hängen, sonst wars das mit der Oma beim nächsten 3 stündigen Stromausfall, den’s ja min. 2 mal im Jahr gibt. Jedenfalls bei uns hier in Österreich.

  3. ora sagt:

    Tja weitergedacht:
    Die Herz-Lungenmaschine stellt fest der Strom ist ausgefallen, die verständigt den Hausverteiler, das sie innerhalb von 5 Minuten wieder Strom braucht, der Hausverteiler verständigt den Hauptverteiler, der wiederum das Umspannwerk, dieses die Zentrale die einen Roboter verständigen der ….

  4. Enum sagt:

    Man kann seine Daten anfordern, hat dann aber nur eine Kopie. Der Erheber behält die Daten aber trotzdem… Ist doch voll in Ordnung… Ist bei Filesharing doch auch uO.K. ;-)

  5. Jan sagt:

    Bin gerade bei der Hälfte des Podcasts angekommen, und finde, dass ihr gar nicht sooo viel Erfahrung in IT etc. habt. So “Fakten” wie, dass der Amazon Dash Button über WLAN funkt, stimmt gar nicht (über BLE, der Stromsparsamkeit halber, WLAN frisst Unmengen an Strom, mittlerweile gibt es auch “Hacks”, also man kann den Button somit “umprogrammieren”). Ihr fasst das Thema IoT auch irgendwie nur an, statt etwas tiefer und besser ran zu gehen. Es gibt viele Anwendungsfälle, die müssen nicht in jeden Alltag passen, aber wenn man so Sachen sagt wie “IoT hat mich noch nicht überzeugt” krieg ich die Gänsehaut!

    Es gibt viele “Nicht-kommerzielle-Systeme”, die man selbst aufsetzen kann, (sogar günstig), die eben lokal laufen und NICHT über einen Server im Netz laufen. Selbst wenn das Nest-Thermostat (wohlbemerkt von Alphabet (ehemals Google)) kein Internet mehr hat, funktioniert ist dennoch.

    Das Thema ist seeehr breit gefächert, und ich finde es schön, andere Perspektiven und Meinungen dazu zu Hören, aber manches ist nicht unbedingt meine Meinung, weil ihr nicht komplett in das Thema eingebunden seit. Hätte mir gewünscht, dass ein richtiger Profi, der evtl. sogar damit täglich arbeitet, als Gast bei euch wäre.

    Bin auf euch gestoßen, da ich mich gerade in das Thema einlese und eigene Ideen sammle.

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